DSL-Ausbau

Donnerstag, 12.03.2020

Im April 2014 war im Mitteilungsblatt 7/14 zum DSL-Ausbau Kleinsendelbach über Funkanbindung zu lesen, dass Kleinsendelbach für den Zeitraum bis 2024 grundversorgt ist!

Mitteilungsblatt 7/2014


Die Dorfgemeinschaft sah das nicht so! Die Richtfunkanbindung erwies sich als sehr störanfällig und die zugesagten Übertragungsraten wurden meist nicht erreicht.

Deshalb stellten wir den Antrag auf Weiterausbau mit Glasfaser. Unser Antrag wurde mehrheitlich angenommen, allerdings sahen nicht alle Gremiumsmitglieder die Notwendigkeit eines Weiterausbaus. Die Gemeinderatsmitglieder der Dorfgemeinschaft stimmten alle dafür.

DSL Erdarbeiten

Im Mai 2015 gab der Gemeinderat dem Angebot der Inexio KGaA zum DSL-Ausbau den Zuschlag. Das Angebot umfasste den Anschluss der 7 Kabelverzweiger im Gemeindegebiet mit Glasfaser und Glasfaserhausanschlüsse in der Schulstraße, Schellenberger Straße, Teile der Erlanger Straße sowie in Teilen der Etlaswinder Straße und Kirschenstraße in Schellenberg. Für den Ausbau muss die Gemeinde 166.000 € aufbringen, wobei der Freistaat eine Förderung von 80% (127.800 €) übernimmt.

Der Ausbau sollte vertraglich bis März 2017 abgeschlossen sein. Im April 2017 wurde allerdings erst mit den Baumaßnahmen begonnen. Unnötige Verzögerungen entstanden durch monatelangen Liegenlassen der fertigen Antragsunterlagen auf Gemeindeseite.

Im November 2017 wurden die Anschlüsse der Kabelverzweiger mit Glasfaser in Betrieb genommen. Es fehlten jedoch die im Angebot enthaltenen Glasfaserhausanschlüsse in Schellenberg. Die Dorfgemeinschaft pochte auf deren Umsetzung. Unterstützung erhielten wir durch Schellenberger Bürger mit einer Unterschriftenliste.

Inzwischen sind die Bauarbeiten abgeschlossen. Schellenberg wurde sogar komplett mit Glasfaserhausanschlüssen ausgebaut. Die Fertigstellungsmeldung ist jedoch immer noch nicht erfolgt (Stand 3.3.2020). Die Nutzer sind mit der Versorgung zufrieden.

Unser Ziel ist das komplette Gemeindegebiet mit Glasfaser ins Haus anzubinden, denn die zu übertragenden Datenmengen werden weiter steigen!